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Nager IT - die faire Computermaus

Diese Maus ist seit einigen Wochen bei mir im Einsatz. Zeit ein paar Worte darüber zu verlieren.

Nicht nur für Smartphones gibt es mittlerweile Projekte, die Herstellung möglichst fair, transparent und nachhaltig zu gestalten (Fairphone, Shiftphone). Auch in anderen Sparten der Consumerelektronik hat es immer mehr Alternativen zu den Produkten der Massenhersteller. Eine davon ist »Die Faire Maus« von Nager IT.

Bisher war ich treuer Logitech-Kunde. Nachdem aber bei meinen letzten beiden Mäusen die dritte Maustaste unter dem Tastenrad relativ schnell kaputt ging, wollte ich mich nach etwas anderem umsehen. So bin ich bei Nager IT gelandet.

Außer beim Hersteller direkt kann man sie auch beispielsweise über memolife bestellen. Aber Achtung: Die Standardvariante hat zwar ein Mausrad, aber keine dritte Maustaste! Diese dritte Taste kostet 3 Euro Aufpreis und es gibt sie nur bei Nager IT direkt. Wie kommt man dazu, heutzutage noch Mäuse ohne diese Taste zu produzieren?

Das Mausrad ist aus Holz und das Gehäuse aus Kunststoff aus nachwachsendem Material. Außerdem wird vom Hersteller auf die Sozial- und Umweltverträglichkeit seines Produkts geachtet. Aber das sind alles Informationen, die es auf der Seite des Herstellers auch zu lesen gibt, daher will ich nicht weiter darauf eingehen.

Das Mauskabel ist weiß, recht flexibel und etwa 20 cm kürzer als bei der LS1 von Logitech. Für meinen Anwendungsfall noch ausreichend. Kein (unsichtbarer) Laser wie beim Vorgänger, sondern eine grüne Leuchtdiode sorgt für das Licht der optischen Abtastung. Die Präzision ist dennoch genau so gut, nie hat der Mauszeiger geruckelt oder ist hängengeblieben. Die beiden einfachen Maustasten links und rechts sind leichtgängig und haben einen schön definierten Druckpunkt. Mausrad und mittlere Taste waren anfangs ziemlich schwergängig, fühlen sich aber nach einiger Benutzung nun auch sehr gut an. Seitlich kippen wie bei der LS1 kann man das Mausrad nicht. Für meine Zwecke ist diese Maus ideal und ich habe den Kauf keine Sekunde bereut.

Update 2016-11-23: Heise online berichtet über die neue Version der Maus

Wie bei jedem Test teste ich völlig subjektiv und unabhängig. Ich verdiene keine Provision und habe auch keine Affiliate-Links gesetzt.

Funkgeräte von Wouxun bzw. Baofeng mit dem PC verbinden

Freitags bestellt - Montags war es da, mein neuer FM-Dualbander von Wouxun (nettes Gerät - durchaus benutzbar für den Preis). Der Lieferumfang ist ein Rundum-Sorglos-Paket: Funkgerät, Akku, USB-Verbindungskabel und Lautspechermikrofon.

Dann aber die erste Hürde: Wie bekomme ich das Gerät mit dem PC verbunden? Beim Yaesu geht das ja einfach: Mitgelieferte Software installieren, Funkgerät durch das mitgelieferte Kabel mit dem PC verbinden, Software starten und los. Nicht so beim Wouxun mit Windows 10.

Wie beim Yaesu FT1-XDA ist auch im Anschlusskabel von Wouxun (welches übrigens mit Baofeng beschriftet ist) ein USB/RS232-Konverter von Profilic verbaut. Die LED am USB-Hub zeigte es aber sofort: Es gibt ein Problem mit dem USB-Treiber.

Eine Recherche im Netz brachte folgendes zu Tage: Im Gegensatz zu Yaesu wird beim chinesischen Kabel ein Plagiat verbaut. Der aktuelle Treiber von Profilic erkennt das und verweigert die Arbeit (zu Recht, aber ärgerlich für mich). Die Lösung: Download einer alten Treiberversion 3.2.0.0 von www.wouxun.us/item.php?item_id=222. Im Gerätemanager dann noch diese Treiberversion anwählen und das Kabel funktioniert.

Allerdings war für mich auch die mitgelieferte Software nicht zu benutzen. Hier gibt es aber mit dem Commander von KC8UNJ eine gute Lösung: www.kc8unj.com/.

Streisand-Effekt II

Der französischsprachige Wikipedia-Artikel zur militärischen Funkstation Pierre-sur-Haute sollte nach der Meinung des französischen Inlandsgeheimdiensts wieder verschwinden. Heute vor drei Jahren ist dessen selten dämliche Aktion an die Öffentlichkeit gekommen..
Link zur Version der französischsprachigen Wikipedia ] / Quelle Koordinaten: Wikipedia

Edit 2016-07-21: Linkfix: Bericht von Die Welt anstatt der Morgenpost

kleine Linksammlung

Beim Update auf die neue Blogsoftware habe ich aus Bequemlichkeit einige alte Artikel nicht mehr übernommen, weil sie völlig veraltet waren. Diese Artikel bezogen sich auf alte Versionen von Firefox, Owncloud und nginx.
Dazu nun hier eine kleine Linksammlung.

(Server)sicherheit allgemein

nginx

Owncloud

Firefox

Thema meines Blogeintrags war Firefox TLS optimieren. In aktuellen Versionen von Firefox ist TLS nun ab Werk schon sicherer, so dass hier keine Modifikation mehr nötig ist. Überprüfen kann man das bei How's My SSL? (Yeah, they really mean »TLS«, not »SSL«).

Buckelestour, Burg Laibach

Heute erlaubten Zeit und Wetter endlich wieder einen längeren Spaziergang: Buckeleswanderung bei outdooractive.com. Dieser Rundweg führt von Dörzbach vorbei an Laibach, durch Rengershausen nach Ailringen und über Hohebach wieder zum Ausgangspunkt. Dabei kamen wir an die Stelle, an der im Dezember 2012 mein Foto von Burg Laibach für Wikipedia entstanden ist:
Burg Laibach im Dezember 2012
Für dieses Bild wartete ich etwa zwei Stunden, bis das kleine Wolkenloch vom Horizont weiter gezogen war und für eine kurze Zeit die Burg in ein wunderschönes goldenes Licht getaucht hat.

Jüdischer Friedhof Krautheim

Foto des Jüdischen Friedhofs in Krautheim
Mit dieser Einreichung zum Wettbewerb Wiki Loves Monuments 2015 habe ich es immerhin in die deutschen Top 100 geschafft. Weitere Fotos vom Friedhof gibt es bei Wikimedia Commons.

Beim Fotografieren von Friedhöfen sollte man sich an die Anstandsregeln halten. Bei jüdischen Friedhöfen sieht das meistens so aus: Betreten ist oft nur nach Rücksprache mit der zuständigen Behörde erlaubt. Am Sabbat ist das Betreten generell verboten. Männliche Besucher müssen eine Kopfbedeckung tragen.

Erster Eindruck vom FRITZ!WLAN Repeater 310

Manchmal braucht man halt doch WLAN und manchmal will man ein bestehendes WLAN erweitern. Das geht zum Beispiel mit dem FRITZ!WLAN Repeater 310.

technische Daten
gibt es vom Hersteller: FRITZ!WLAN Repeater 310 auf avm.de

Einrichtung
Der Repeater bietet drei Möglichkeiten: Über WPS, per Online-Assistent und manuell. Ich habe gleich die manuelle Einrichtung gestartet und das funktionierte problemlos. Das läuft so, dass man sich in ein WLAN vom Repeater einloggt und ihn dann über den Browser konfigurieren kann. Steckt man den Repeater aus, vergisst er seine Einstellungen nicht und ist damit auch für Nicht-Dauerbetrieb geeignet.

Netzqualität
Im ersten Eindruck einwandfrei. Keinerlei Verbindungsabbrüche und gute Signalstärke.

Energieverbrauch*:
Wirkleistung: 1,4W
Blindleistung: 2,8var

*) Weisheit aus der Meßtechnik: Wer misst, misst Mist. Ich habe ein ganz akzeptables Schätzeisen für die Energieverbrauchsmessung verwendet: Den ELV Energy Master 90473.Erster Eindruck vom FRITZ!WLAN Repeater 310

TrueCrypt 7.1a

Aus aktuellem Anlass gibt es hier einige Windows-Binarys von TrueCrypt bis zur Version 7.1a. Die Dateien stammen direkt von damals von truecrypt.org und wurden nach dem Download von mir verifiziert. Dennoch empfehle ich, sich dazu anderswo die Signaturen zu beschaffen und die Echtheit noch einmal selbst zu überprüfen.

⇒ Direktlink zu TrueCrypt Setup 7.1a.exe

[Edit 2014-05-30]
Sourcecode und Binarys für weitere Systeme von TC 7.1a hinzugefügt. Diese stammen von https://github.com/DrWhax/truecrypt-archive.

[Edit 2016-03-12]
Mittlerweile empfehle ich Veracrypt.

Erster Eindruck: Das AEG Stereo DAB+ Radio DAB 2424

Der SWR hat Anfang August die Leistung seines DAB-Senders auf dem Sendeturm Waldenburg-Friedrichsberg von 0,75kW auf 10kW erhöht. Nun habe ich endlich wieder die Möglichkeit auch im Keller SWR Info zu empfangen. Seit der Abschaltung der SWR-Mittelwelle 576kHz ging das ja leider nicht mehr. Fehlte nur noch das geeignete Empfangsgerät.

Das AEG Stereo DAB+ Radio DAB 4124 gibt es momentan zu kaufen für €39,- und ist damit ein Gerät der eher günstigen Preisklasse. Es ist ein Produkt (Import) der Firma ETV - Elektro-Technische Vertriebsgesellschaft mbH. Die Marke AEG wird benutzt in Lizenz der AB Electrolux. Hier die Beschreibung auf der Herstellerseite: www.etv.de/products/de/Audio/DAB-Radio/AEG-DAB-4124.html (auf archive.org)
Das Radio macht einen gut verarbeiteten Eindruck. Für seine Größe (ca. 27 x 15 x 6 cm³) ist es mit 790g recht leicht, auch mit Akkus wiegt es noch knapp unter einem Kilogramm. Im Lieferumfang enthalten sind noch das Netzteil und das Handbuch. Außer einer Kopfhärerbuchse (3,5mm Stereo-Klinke) gibt es keine weiteren Anschlussmöglichkeiten.

Energie
Das mitgelieferte Steckernetzteil hat eine maximale Ausgangsleistung von 6W, ist für das Radio also ausreichend dimensioniert. Ist das Radio ausgeschaltet, hat das Netzteil eine Leerlaufleistung von 0,1W. Interessanterweise ist auch keine nennenswerte Blindleistung zu messen. Das machen andere Netzteile oft nicht so gut.
Laut Hersteller hat das Radio eine Leistungsaufnahme von 5 Watt. Nach meinen Messungen liegt das Radio etwas darunter: Im Betrieb je nach Lautstärke zwischen 1,7W und 3,2W (Messung auf der 230V-Seite des Netzteils). Im Standby-Betrieb genehmigt sich das Radio eine Wirkleistungsaufnahme von 0,7W (Scheinleistung 2,2VA)
Für den mobilen Betrieb hat das Radio an der Rückseite ein Batteriefach für sechs Mignon-Batterien (AA). Die Eneloop-Akkus von Sanyo Panasonic sind hier absolut zu empfehlen.

Bedienung, Funktionen, Handbuch
Das sechssprachige Handbuch ist übersichtlich, kurz und gibt auf alle Fragen eine Antwort. Die Erstinbetriebnahme des Radios ist problemlos und die Bedienung ist gut, wenn auch nicht komplett intuitiv. Ein großes Manko ist die Einstellung der UKW-Empfangsfrequenz: Der Sendersuchlauf ist meiner Meinung nach untauglich und für die manuelle Einstellung muss für jeden 0,05MHz-Schritt einmal auf die Pfeiltaste gedrückt werden, weil ein langes Drücken wieder den Suchlauf starten würde (das heißt also von 87,5 MHz auf 96,5 MHz 180x drücken).
Außer dem Wiedergeben von Radiosendern kann das DAB 4124 noch die Uhrzeit anzeigen und hat eine Sleep- und eine Weckfunktion. Auch im Standbymodul leuchtet das helle blaue LC-Display permanent, die Schlafzimmertauglichkeit ist daher nur begrenzt.

Klang, Empfang
Das Radio hat zwei Lautsprecher mit ca. 7cm Durchmesser. Sowohl im DAB- als auch im FM-Betrieb fällt kein Rauschen auf. Wenn man genau hinhört, ist bei Wortprogrammen ein leichtes Ticken im rechten Lautsprecher zu hören immer dann, wenn das LC-Display aktualisiert wird. Im DAB+-Modus gibt es eine optional zuschaltbare Dynamikkompression (DRC, Digital Range Control nennt es der Hersteller). Das Radio gibt dann die leisen Passagen etwas lauter wieder, ohne die Gesamtlautstärke zu erhöhen. Bei den kleinen Lautsprechern ist das für lautere Umgebungen eine gute Sache, auch wenn ich normalerweise der Reduzierung des Dynamikumfangs sehr kritisch gegenüber stehe (Stichwort Loudness-War).
Der Empfang mit der fest eingebauten Teleskopantenne ist sehr gut. Es gibt keine externe Antennenbuchse.

Fazit
Pro
  • guter Empfang von DAB+ und UKW
  • Batteriefach für Standard-Akkus geeignet
  • solider Eindruck
  • Preis
Contra
  • dauerleuchtendes Display im Standby
  • umständliches Einstellen der UKW-Sender
Das Radio ist angenehm zu bedienen, klingt gut für seine Größe/Preisklasse und hat einen guten Empfang. Für den Preis von 39€ ist ein Kauf meiner Meinung nach lohnenswert.

Update 2016-07-21: Linkfix